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Die Afd - und es wächst doch ein Kraut dagegen
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Zwanzig Prozent

und mehr.  Es ist ein Graus.

Die Afd eine ´Volkspartei´. Vielleicht streichen wir einfach mal dies Wort –´ Volks´-Partei. Eine Partei, die mehr als zwanzig Prozent hat. Schlimm genug, auch ohne Volk.

Ich verstehe ohnehin nicht, was genau das sein soll - ein Volk. Als wäre das ein in sich geschlossenes Gebilde.  Und wenn ich auch vage erahne, was gemeint sein könnte, so versteh ich immer noch nicht, weshalb es ein ´deutsch´ braucht um eine Identität zu besitzen. Ein wenig armselig ist das ja schon.

Es ist schon erstaunlich, dass es eine Partei schafft, sich also als ´volksnah´ zu stilisieren, die es nicht schlecht mit den Großkopfeten hat, mit Von und Zus,  Millionären und Industriellen und Großgrundbesitzern. Das sind die, die nie genug haben, denen man gut und gerne unterstellen will, dass es nur darum geht, noch wichtiger und größer zu sein, und die mit dem Stimmvolk umgehen wie Feudalherren.  „Sei mein und ich lass dich leben.“  Wie mies muss man drauf sein, dass man auf die simpelsten Knöpfe drückt, um Stimmen zu bekommen.

SIE sind es, die mit der Angst schaffen. Angst vor Fremden, Angst vor Abstieg, Angst vor Fakten, vor Verboten, Angst vor diesem und jenem, um die  Wurststulle, den Zwerg im Garten und um die eigene Identität. Da lästert man in einem fort über Klimaschützer und Leute, die eine nachhaltigere Politik fordern, wirft  Panikmache und Lügen vor, dabei  ist dies eine durchaus reflektierte Angst und basiert auf geprüften Erkenntnissen,  und dann drückt man selbst viel fiesere Knöpfe.  

Angst verändert das Denken. Weshalb man freilich gleich so übel Nazi draufkommen muss, das erschließt sich mir nicht. Das ist dann schon unterste Schublade. Aber so ist das. Wenn einer ein Drecksack ist, dann steckt er damit gerne andere an. Das ist infektiöser als Grippe. Ein Mal herzhaft in den  Äther genießt, schon hat man das Elend verbreitet. Und wo zu viele Drecksäcke beisammen sind, ist halt auch das Leben bald so – da wird in den Dreck gezogen, was nicht niet- und nagelfest ist.

Freilich -  bei vielen mag sich berechtigter Frust breitmachen. Kein Job, keine Kohle, keine Anerkennung, alles ist düster, alles scheiße, alles zum Draufhauen. Man hat vom Leben auf die Fresse bekommen, ist gekränkt und fordert jetzt einen Platz an der Sonne. Das ist legitim. Das kann ich verstehen.  Und verstehen kann ich auch, dass man eigentlich zurückschlagen will.

Aber bitte wen? So einfach gibt es keinen Schuldigen.

„Zuhören!“ „Ernst nehmen!“  Gilt als Gegenrezept. Wird immer wieder mahnend verlangt. Als wären die schuld, die anders ticken, einfach, weil sie keinen Nerv auf so ein geballtes Selbstmitleid und dumpfes Poltern haben.

Man kann Trost anbieten, Erleichterung und neue Möglichkeiten. Die Gekränktheit zur Maxime politischen Handelns machen kann man nicht. Und wer seine Möglichkeiten nicht sehen will, dem ist auch nur bedingt zu helfen. Der eine ergreift seine Möglichkeit, der andre nicht, der macht halt Stunk.

Der Rest muss es wohl aushalten. Einfach aushalten. 27 Prozent gegen 73. Beeindrucken lassen muss er sich nicht. 

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